Auf Wiedersehen, Afrika!

Es ist nicht wie es aussieht...
Es ist nicht wie es aussieht...

Marokko macht uns den Abschied diesmal leicht: Es regnet in Strömen, und als wir in einer Werkstatt Ferdinands Blattfedern richten lassen, schaffen die Kerle es doch glatt, eines der Fenster hinten einzudrücken! Wenn man nicht überall auf die Finger schaut!!!

Schon zwei Tage vorher, als wir einen Ölwechsel machen lassen, geht das nicht, ohne dass ich erkläre, wie der Filter einzusetzen ist – zum großen Amusement sämtlicher Mitarbeiter und männlicher Kunden, die sich nach kürzester Zeit alle um den armen Kerl scharen, der doch nur einen Ölwechsel machen sollte. Nun, dafür hat er eine Lektion in Matthias'scher Gründlichkeit bekommen – und ich den Spitznamen "die deutsche Ingenieurin".

Was beim Ölwechsel noch lustig war, wurde in der Blattfederwerkstatt zum Ärgernis. Zwar können wir mit dem kaputten Fenster fahren, doch muss es ersetzt werden, und so ist der Schaden am Ende größer als die Reparaturkosten... Nach einigen Diskussionen "einigen" wir uns darauf, wenigstens nicht zu bezahlen, auch wenn der Werkstattbesitzer natürlich der Meinung ist, das sei doch alles kein Problem und das Fenster ganz Marokkanisch mit ein bisschen Kleber oder weißer Acrylpaste flicken will!!!

Uns ist die Lust vergangen, noch ein bisschen durch Tetouan zu bummeln, und so fahren wir direkt zur Fähre und setzen einen Tag früher über als geplant. Schadet nix, denn Ende April wartet ja an der Côte d'Azur noch ein bisschen Luxus im Flitterdomizil von Sandra und Alexander auf uns. Wir entscheiden uns daher, auf dem schnellsten Weg durch das ebenfalls regnerische Spanien zu fahren, um es uns in Frankreich noch ein bisschen gut gehen zu lassen.

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