Sarajevo-o-o-o-o-o-o

Je weiter wir uns Sarajevo nähern, desto dichter besiedelt ist die Gegend und umso schlechter die Luft. Die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina zeigt uns von weitem ihr Antlitz als Ostblock-Moloch. Plattenbauten mit und ohne Einschusslöcher, marode Wohnsiedlungen, ein Olympiagelände, das seine besten Zeiten mehr als hinter sich hat, Oberleitungsbusse, die in ganz Europa zusammengekauft wurden.

Wir gurken stundenlang durch die Innenstadt auf der Suche nach einem Parkplatz. Auf Besucher scheint man kaum eingestellt. Doch als wir Ferdinand endlich abgestellt haben, wartet eine herrliche Überraschung auf uns. Sarajevo hat eine schnucklige kleine Altstadt: Gründerzeitbauten säumen die Fußgängerzone des neueren Teils, daran anschließend die alte, osmanische Ecke mit niedrigen Häuschen, Basaren, Moscheen, Brunnen und schattigen Innenhöfen.

 

Wir schlendern durch die Gassen, die mit ihren Cafés und Souvenierläden ganz klar auf Touristen ausgerichtet sind – doch scheinen sich hier in erster Linie einheimische Besucher zu tummeln. Wir essen Čevapčići in einer Čevapdžinica und probieren Burek in einer Bureknica. Und als wir und am Nachmittag aus der Stadt schlängeln, werden wir jäh daran erinnert, dass Sarajewo auch noch ein ganz anderes Gesicht hat...


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Team Ferdinand
Eine Familie unterwegs im Oldtimer-Bus

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