Team Ferdinand backt: Brombeerkuchen

Brombeeren gehören für mich zum Willi-Treffen wie das Willi-Treffen zum Herbst. So ungefähr. Und seit ich meinen Omina habe, komm ich unterwegs aus dem Backen kaum noch raus. Klar, dass es dieses Jahr eine Brombeerkuchen-Kreation werden musste… Das Rezept dafür hatte ich einigen vor Ort versprochen. Und dann bin ich mal wieder zu nichts gekommen - wie ärgerlich! Glücklicherweise haben wir im Westerwald noch Beeren entdeckt, und die "Beute", die ich gestern aus der Wahner Heide mitgebracht habe, hat sogar noch für Marmelade gereicht! Also los: Geht raus, sammelt Brombeeren! Und falls Ihr nicht mehr so viele findet: Macht nichts, ich hab auch eine alternative Füllung ausgetüftelt, bei der ein Teil der Beeren durch Äpfel ersetzt wird. Aber beeilt Euch - ich hab was von Schneefällen gehört!


 

Grundlage für den Brombeerkuchen ist ein Hefeteig. Mein Rezept dazu stammt ursprünglich aus meinem liebsten Backbuch von Annik Wecker (Anniks göttliche Kuchen), und ich habe es an den Unterwegsbedarf angepasst.

 

Für den Teig braucht ihr:

500 g Mehl

2 Päckchen Trockenhefe

120 g Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz

1 Prise Zimt

1 Ei

60 g flüssige Butter

 

Alle Zutaten Mischen, einen Hefeteig kneten und gehen lassen. Dafür solltet ihr Euch etwa eine Stunde einplanen, wobei die Gehzeit am Ende doch immer ein wenig von der Tagesform der Hefe und den aktuellen Temperaturen abhängt. Gerade unterwegs können die ja beträchtlich schwanken :-)

 

Für die Füllung braucht ihr:

ca. 250 – 300 g Brombeeren (am besten bei einem Herbstspaziergang frisch gepflückt)

80 g Zucker

1-2 Tl Zimt (je nach Zimtgusto)

ca. 40 g flüssige Butter

 

Alternativ, falls die Brombeeren nicht reichen, könnt Ihr einen Teil durch einen Apfel ersetzen, der geschält, entkernt und kleingeschnitten unter die Beeren gemischt wird.

 

Nun geht's ans Füllen. Dafür den Hefeteig (der in der Zwischenzeit schön aufgegangen ist) nochmals durchkneten und zu einem Rechteck ausrollen (geht prima mit einer leeren Flasche). Darauf die Beerenmischung verteilen.


 

Dann aufrollen, 3-4 cm dicke Scheiben von der Rolle schneiden und in den gefetteten und gemehlten Omina setzen.

 

 

Dann Deckel drauf, die Form auf den Herd setzen und bei relativ kleiner Hitze (ich nehme nie die allerkleinste Stufe, dafür bin ich viel zu ungeduldig) ca. 45-50 Minuten backen. Ich empfehle aber auf jeden Fall zwischendurch mal reinzuschauen, da jede Herd-Omnia-Kombi doch ein bisschen anders ist.

 

Dann: Schmecken lassen! Am besten noch lauwarm...

 

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