Archäologiewochen bei Team Ferdinand

Für die Weihnachtsfeiertage haben wir uns auf den Daumen des Peloponnes zurückgezogen. Wir beziehen Station in Nafplio - an einem Plätzchen, in Altstadtnähe und doch direkt an Strand und Spazierwegen. An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an Mark und Selena von Whatabus!

 

Es geht sicher romantischer, aber für uns war das der richtige Stellplatz für die Feiertage. Eine einsame Bucht wäre irgendwie zu beliebig gewesen. Beim Bummel durch das weihnachtlich geschmückten Nafplio können wir uns immerhin noch ein wenig in die passende Stimmung versetzen, bevor der Baum geschmückt wird und die Bescherung losgeht. Denn zumindest für unsere Große ist das schließlich wichtig!

 

 

Weihnachtsspaziergänge an der Uferpromenade, Schwimmen im gar nicht mal so kalten Meer (!!!) und schließlich der Aufstieg zur Burg von Nafplio über ganze 999 Stufen helfen ein wenig, die griechischen Weihnachtsvöllereien zu verarbeiten...

 

Auf der Burg haben wir den Auftrag, einen Schatz zu suchen, den Kindergartenfreunde von Lo1 hier im letzten Jahr versteckt haben. Leider wurde er ganz offensichtlich bereits gehoben. Doch wir sind vorbereitet und hinterlassen ein paar "Diamanten" für künftige Schatzjäger... 

 

 

Doch irgendwann verliert das gemütiche Leben in Nafplion seinen Reiz, und wir nachen uns auf, den Daumen zu erkunden. Wir beginnen mit Epidauros und ein paar akustischen Experimenten im Amphitheater. Lo1 gibt kölsche Karnevalslieder zum Besten und erntet für ihre stimmgewaltige Darbietung beachtlichen Applaus – ein akustisches Erlebnis für sich!

 

 

Dann reisen wir in der Geschichte der Menschheit ein ganzen Stück weiter zurück und machen eine Miniwanderung an der Küste entlang zur Franchthi-Höhle, die bereits in der Altstenzeit regelmäßig besiedelt war. Zwar ist vor rund 5000 Jahren ein Teil der Höhlendecke eingestürzt, doch dank guter Beschilderung lässt sich trotzdem einiges entdecken und erklären.

 

 

Zur Erholung nach der ganzen Archäologie, entscheiden wir uns einfach mal Boot zu fahren. Wir brummen nach Ermioni, lassen Ferdinand am Hafen stehen und setzen über auf die autofreie Insel Hydra.

 

 

Weiter geht es nach Mykene, wo noch mehr olle Steine auf uns warten. Doch dann reicht es uns erstmal mit Archäologie. Denn, auf die Gefahr hin, irgendwie "banausig" zu klingen: Wir finden keinen rechten Zugang zu den Kulturschätzen, die hier schlummern. Wir haben wohl in Geschichte nicht ausreichend aufgepasst, und wenn es dann mehr oder weniger nur noch Grundmauern zu sehen gibt, will sich die Begeisterung nicht so recht einstellen.

Wir verlassen den Daumen des Peloponnes daher und machen uns auf den Weg in Richtung östlichem Finger. Statt Kultur steht jetzt erstmal wieder Natur an – den Kindern ist das sowieso lieber...

 

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Team Ferdinand
Eine Familie unterwegs im Oldtimer-Bus

Aktuell!

Nach längerer, ungeplanter Internet-Diät, sind wir Ende November in Griechenland angekommen. Irgendwie finde ich seither nicht mehr so recht ins Bloggen. Aber bald werde ich versuchen, das Reisetagebuch wieder up to Date zu bringen. Bis dahin könnt ihr auf facebook sehen, was wir so treiben...

 

 

 

 

 

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