Elternzeitreise 2013/2014

Von Anfang Oktober bis Ende Februar: Wir haben fünf Monate gemeinsame Elternzeit. Und die wollen wir nutzen, für eine erste größere Tour zu dritt! Einfach die Zeit als Familie genießen, und dazu ein bisschen was von der Welt sehen...

 

Mo

03

Feb

2014

Sand, Fossilien und (schon wieder) Nervensägen

Wir haben unsere Verlängerung in der Tasche – oder zumindest das Demandé, die offizielle Bestätigung, dass wir die Verlängerung beantragt haben. Ein Papier, mit dem wir herum- und später ausreisen dürfen, wie man uns bei der Municipalité in Tata bestätigt. Wir mussten zwar nochmals warten, aber was soll's, wir sind eben in Marokko. Außerdem hören wir von anderen Reisenden, dass das Prozedere bei uns ungewöhnlich schnell und unkompliziert ablief. Wir sind also guter Dinge und machen uns auf den Weg in den Osten....

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Mo

27

Jan

2014

Kreuz und quer durch den Süden

Natürlich besteht die Zeit hier nicht nur aus Nerverei und Verwaltungstheater. Seit wir aus der Westsahara zurück sind, cruisen wir kreuz und quer durch Marokkos Süden. Hier nur ein paar Eindrücke:

 

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Sa

18

Jan

2014

Geliebtes, nerviges Marokko

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Wir lieben dieses Land und seine Menschen. Und mit den meisten "Eigenheiten" kommen wir klar oder müssen herzlich darüber lachen. Aber irgendwann ist immer auch ein Punkt erreicht, an dem wir nur noch genervt sind. Und so kommen wir mal wieder beide fluchend aus der Dusche, weil das Wasser mal wieder kalt war - das heißt zuerst viel zu heiß, dann kalt, dann wieder heiß, dann nur noch kalt. Dabei ist das Scheiß-Ding so neu, dass noch der Aufkleber in der Duschwanne klebt, aber es geht halt nicht. Oder wir haben das System mal wieder nicht kapiert. Und die Amatur ist auch schon wieder lose (oder immer noch)... Aber das alles ist natürlich nur ein kleiner Nebenschauplatz. Wir sind in die Mühlen der marokkanischen Administration gelangt - und das fordert Zeit, Geduld und Nerven...

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Mo

06

Jan

2014

Ausgerechnet Dakhla

Es gibt Orte, von denen ist man sich sicher: Da muss ich nicht (mehr) hin – zumindest nicht länger als unbedingt nötig, weil man eben einen Zwischenstop machen muss oder irgend etwas organisieren, oder weil es ein günstiger Treffpunkt ist... Nicht mehr und nicht weniger. Dakhla haben wir auf unserer Senegal-Tour als solche einen Ort abgespeichtert. Aber, wie so oft auf Reisen, kommt es mal wieder ganz anders als gedacht und wir bleiben hier hängen – ausgerechnet in Dakhla.

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Mo

18

Nov

2013

Gerade noch davon gekommen: Der erste Schnee

Unser zweiter Abstecher in den Mittleren und von da aus in den hohen Atlas ist das bisherige Highlight unserer Reise. Dabei hatten wir gar nicht damit gerechnet, dass wir diese Tour um diese Jahreszeit noch fahren können. Schließlich schrauben sich die Pisten hier schon in ganz beachtliche Höhen. Da kann es im November durchaus auch mal Schnee geben. Aber noch scheint die Sonne und zumindest tagsüber ist T-Shirt-Wetter.

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Do

14

Nov

2013

Von wegen Toskana...

Vom mittleren Atlas hatte ich bislang ein Bild, das sich irgendwo zwischen „Schwäbische Alb“ und „Toskana“ einordnen lässt. Das mag daran liegen, dass ich diese Region bei meinen bisherigen Marokkoreisen nur gestreift habe. Klar gibt es hier sanft gewellte, von der Landwirtschaft kahl rasierte Hügel (Toskana). Und ja, es gibt auch eher karstige Regionen mit Dolinen und Höhlen (Schwäbische Alb). Aber es gibt ja noch so viel mehr: ausgedehnte Zedernwälder zum Beispiel, trockene Mondlandschaften und Berge die bis zu dreitausend Meter in die Höhe ragen.

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Do

07

Nov

2013

Medina schnörkellos

Taza ist eine kleine Offenbarung. Wir erwarten eigentlich nichts, als wir dieses vermeintlich unscheinbare Städtchen östlich von Fes erreichen. Aber was noch viel wichtiger ist: Niemand erwartet uns! Taza hat keine großartigen Sehenswürdigkeiten zu bieten und zieht daher auch kaum Touristen an. Dafür finden wir in Haut-Taza eine unspektakuläre Medina, die sich irgendwie "echt" anfühlt.

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Mi

06

Nov

2013

Wo die wilden Kerle wohnen...

Wie penetrant kann man eigentlich sein? Dass in Marokko ein „Nein“ nicht so ohne Weiteres akzeptiert wird, wussten wir ja schon. Insbesondere, wenn jemand etwas zu verkaufen hat. Aber das hier geht wirklich zu weit. Über viele Kilometer folgen uns Fahrzeuge: Mal hängen sie hinten an der Stoßstange, mal setzen sie sich vor uns. Dann preschen sie wieder los, damit Fahrer und Beifahrer in einer Haltebucht aus dem Auto springen und mit ausladenen Gesten signalisieren können, dass es hier etwas zu kaufen gibt. Und je öfter sich die Szene wiederholt, desto ausladender werden die Gesten. Könnte ja sein, dass wir einfach nicht verstanden haben, was hier feilgeboten wird. Richtig: es handelt sich um lokale Agrarprodukte des Rifgebirges.

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Di

29

Okt

2013

Beachlife Tarifa

Wir bleiben länger in Tarif als gefacht. Thierry lotst uns zu einem netten Plätzchen am Strand, wo man wild stehen und die Seele baumeln lassen kann. Wir lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen, blinzeln träge auf's Wasser wo es an manchen Tagen vor bunten Kites nur so wimmelt und spähen schonmal rüber nch Marokko. Wir schlemmen thailändischen Hotpot mit Thierry und Lasagne mit Sabine und Burkhard, die mit ihrer Pistenkuh hier eingetroffen sind. Lotta spielt vergnügt im Sand und ich wage mich sogar zum Baden in den Atlantik... Doch irgendwann merken wir, dass es Zeit wird, weiter zu ziehen. Morgen setzen wir über nach Marokko.

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Mi

23

Okt

2013

Portugiesischer Wurstzipfel

Wir essen Bratwurst. Im Sonnenschein. Am südwestlichsten Zipfel von Europa. Die letzte Bratwurst vor Amerika... Doch vorher gibt es noch leckeren Fisch für wenig Geld, köstliche Pasteis und kühles Sagres mit und ohne Alkohol. Wir schlendern durch gelb-weiß getünchte Städtchen, bewundern Korkeichen und suchen nach prähistorischen Menhiren. Wir wandern durch die Sonne, fahren durch den Regen und lassen uns nachts kräftig durchschütteln vom Wind, der vom Atlantik pfeift.

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So

20

Okt

2013

Spanien diagonal

Spanien war bisher nicht so unser Land. OK, ich habe vor Jahren mal einen annehmbaren Urlaub im Norden verbracht, Stephan in Andalusien. Granada hat uns bei unserer Senegal-Tour beeindruckt. Aber sonst war Spanien für uns bislang eher ein Durchreiseland. Augen zu und so schnell wie möglich auf der anderen Seite ankommen. Aber vielleicht lohnt es sich ja, die Autobahn mal zu verlassen, und Spanien noch eine Chance zu geben?

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Mo

14

Okt

2013

Über Andorra nach Spanien

Irgendwo muss man ja über die Pyrenäen. Wir entscheiden uns diesmal für die Strecke über Andorra. Von unserem Nachtplatz aus brummen wir zunächst gemächlich in Richtung Ax les Thermes, wo wir uns mit leckerem Pyrenäenkäse eindecken (kleine kulinarische Entschädigung für den Ausrutscher von gestern) und die Füße im Thermalbecken aus dem 14. Jahrhundert baden.

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So

13

Okt

2013

In der Touristenfalle

Nach einem kurzen Stop in Narbonne Plage verlassen wir die Mittelmeerküste und fahren ins Landesinnere. Carcassonne lockt und mit viel versprechendem Namen und fasziniert uns mit mittelalterlichem Bollwerk. Wir schlendern durch die Gassen, lassen und die Oktobersonne auf die Nasen scheinen und tappen hungrig in die Touristenfalle. So schlecht haben wir schon lange nicht mehr gegessen!

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Do

10

Okt

2013

Der Weg ist das Ziel

Das behaupten wir ja immer. Und dann wird doch wieder Strecke gemacht. Weil wir schnell weg wollen oder schnell in die Sonne oder schnell irgendwo ankommen oder schnell irgendwie weiter. Diesmal sind wir wirklich langsam unterwegs. Das haben wir unserer neuen kleinen Taktgeberin zu verdanken, der wir keine allzu langen Fahrtstrecken zumuten wollen, und die außerdem immer mal wieder was braucht: Mittagessen, eine frische Windel, eine Stillpause oder einfach mal ein bisschen Frischluft oder Bewegungsfreiheit.

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Mi

02

Okt

2013

Ich packe meinen Ferdi...

Wer uns kennt, weiß: Bei uns dauert es manchmal ein bisschen länger. Wer uns nicht kennt: Bei uns dauert es manchmal ein bisschen länger. Getreu diesem Motto sind wir dann auch nicht am Freitag Abend aus Köln losgekommen, sondern erst am Samstag im Morgengrauen.

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Mi

07

Aug

2013

Mal wieder Marokko

Eigentlich war alles ganz anders geplant: Wir wollten diesmal 'gen Osten fahren, mal was völlig Neues sehen. Aber es kommt im Leben eben immer anders als man denkt - und beim Reisen gilt das allemal. Die Entwicklungen in der Türkei in diesem Jahr wollen uns so gar nicht gefallen. Nein, wir fürchten nicht um Leib und Leben - aber wir können uns nicht so recht vorstellen, dass wir die Zeit dort genießen können, immer mit dem Wissen, dass einige Kilometer weiter die Demokratiebewegung brutalst niedegeknüppelt wird. Dazu kam eine Überlegung, die uns schon die ganze Zeit über beschäftigt hat: Wollen wir wirklich im tiefsten Winter über die Pässe zwischen Ost-Türkei und Iran???

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Team Ferdinand
Eine Familie unterwegs im Oldtimer-Bus

Aktuell!

Nach längerer, ungeplanter Internet-Diät, sind wir Ende November in Griechenland angekommen. Irgendwie finde ich sether nicht mehr so recht ins Bloggen. Aber bald werde ich versuchen, das Reisetagebuch wieder up to Date zu bringen. Bis dahin könnt ihr auf facebook sehen, was wir so treiben...

 

 

 

 

 

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