Das Team Ferdinand

Ferdinand mit trampenden Berberfrauen
Ferdinand mit trampenden Berberfrauen

Ferdinand ist ein blauer Mercedes 508 D, der im Jahr 1982 zum ersten Mal über Deutschlands Straßen rollte – zunächst 2 Jahre als Mietwagen, um dann Wohnmobil einer Familie aus dem Schwabenland zu werden. Gut 24 Jahre und mehr als 280.000 km später kam er dann zu mir, Steffi, und wir sind zu einer ersten größeren Tour nach Marokko aufgebrochen, bei der der Dicke auch zu seinem Namen gekommen ist.

Ferdinand ist aber nicht nur Reise-, sondern auch Therapiemobil. Wer nur noch langsam fahren kann, kann nicht mehr hetzen. Und das entspannt. Um einen guten Freund von mir bei einer kleinen Tour nach Dänemark zu zitieren: "Steffi, ich hab Dich schon in vielen Lebenslagen gesehen, aber noch nie so entspannt, wie wenn Du Deinen Bus fährst!"

 

"Prrresent for you!"
"Prrresent for you!"

Ferdinands stolze Besitzerin ist Steffi, im Alltag freie Journalistin und in ihrer Freizeit leidenschaftliche Fahrerin des blauen 508. Der Diesel wurde ihr bereits in frühster Kindheit ins Blut geimpft (siehe Ahnengalerie), und so wecken Motorengeräusche und der liebliche Geruch des 508 bei ihr zwangsläufig Assozoationen an Urlaub, die sich schnell mal zu akutem Fernweh auswachsen können. Den letzten Ausschlag gab das Willy-Janssen-Treffen im September 2008 (Dieselmotoren, überall Dieselmotoren!). Danach gab es kein Halten mehr: Ein fahrbarer Untersatz musste her! So fanden die beiden zusammen, und Steffi hat sich nicht nur längst dran gewöhnt, einen kleinen LKW-Diesel ohne Servolenkung zu fahren, sondern tastet sich dank tatkräftiger Unterstützung langsam aber sicher auch ans Schrauben ran...

 

Durch Frankreich brummen...
Durch Frankreich brummen...

Im Sommer 2009 kam Stephan zum Team und ergänzt es seither perfekt. Er hat sich nicht nur schnell dran gewöhnt, den Bus zu fahren und das Leben auch mal auf wenige Quadratmeter zu beschränken, sondern ist zudem ein großartiger Copilot, Kartenleser, kann kochen und mit Gitarre und Gesang begeistert er am Lagerfeuer. Ach ja, Lagerfeuer: Wann immer man ihn lässt, macht er eines – muss mit dem Sternzeichen zu tun haben... Das Wichtigste aber: Stephan hat sich schnell davon überzeugen lassen, dass Reisen mit Ferdinand eine großartige Sache ist!!!

 

Im Frühsommer 2012 kündigte sich überraschend ein neues Teammitglied an: Lotta ist im Februar 2013 geschlüpft und wird fortan mit uns gemeinsam reisen. Wie ihr das gefällt muss sich noch zeigen, aber wenn ich da an meine eigene Kindheit denke, kann es eigentlich nur gut werden :-)

 

Support

Matthias fährt normalerweise nicht mit, weil er lieber in seinem Rundhauber unterwegs ist. Er ist nicht nur ein hervorrragender Schrauber, Schweißer und Tüftler und sondern dabei auch noch geduldiger Lehrmeister – ein wahrer Glücksfall also! Er gehört daher als "Schraubermentor" unbedingt mit zum Team, als Ehrenmitglied sozusagen. Und wenn Matthias nicht gerade Steffi in die Kunst des Autobastelns einweiht, dann lagern wir schon mal alle zusammen. Einer solchen Gelegenheit und Matthias' Frau Penka verdanken wir übrigens auch den Namen "Team Ferdinand".

Leider hat Matthias nicht mehr so viel Zeit für uns. Daher haben uns im Sommer 2012 auch Thierry und Horst tatkräftig unterstützt.

Für Schreinerarbeiten konnten wir außerdem Jörg für die Supportmannschaft gewinnen. Jörg hat uns beim Umbau geholfen: Kinderbett der Vorbesitzer raus, Doppelbett höher setzten mit super-komfortablem Lattenrost und Stauraum drunter. Und irgendwie hat er damit wohl auch den Weg für unsere neues Teammitglied gebnet: Denn als das Kinderbett endlich raus war, witzelten wir noch, dass jetzt die Wahrscheinlichkeit, doch noch Nachwuchs zu bekommen, um ein Vielfaches gestiegen ist...

Team Ferdinand
Eine Familie unterwegs im Oldtimer-Bus

Aktuell!

Wir verbringen ein paar entspannte Tage auf Cres-Lošinj, und haben tatsächlich noch Badewetter - zumindest bis heute. Über Nacht ist was Wetter gekippt und der Himmel ist grau. ein guter Zeitpunkt, sich endlich um den Blog zu kümmern...

 

 

 

 

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